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Reviews zu "Ruins of mankind"


Diabolos Dust is a German thrash/power/groove metal quartet releasing their first album on Massacre Records. The jungs from Deutschland mix all three styles so well for a first release. Coupled with the extremely high production value and it all points to serious professors of metal. With Ruins of Mankind their mark in indelibly burned into the annals of metal.

The title track and Fading to Grey are quick to throw down the thrash roots with non-stop furious riffs and driving beats. The opening bass lines in Ruins are just plain epic and get you head banging before even the full effect kicks in. The power bass of Zehrer pounds through the duration. If the opener doesn’t convince the listener that these boys deliver thrash Fading to Grey should eliminate any and all doubts. Your fist is pumping three chords in, liner notes are open and you are singing along from the first guttural note of Dachl. The grooves and hooks are immense and captivating – Diabolos Dust is here to stay!

Then moving on to the more power metal and groove type metal track on the song, Creatures. The riffs, bass and drumming are all in perfect time and just lock step spot on! This song just marches chorus after chorus, adrenaline racing, fist pumping metal glory. This maybe a departure from the more thrash based tracks but it just fits in the total feel of the release. Switching and borrowing from these styles is the soul of the release and the versatility of the band in weaving through various genres builds shear heart at the end of it all. These hooks and grooves move right into Slave with some of the albums catchiest riffs. Slave is just another testimony to the versatility that all four members of Dust exhibit.

Diabolos Dust has just been verfied as a pure metal hurricane with this first release. A release of this quality in both music and production doesnt come around often and when it does fans need to sit up and take notice. Go find this CD immediately and turn the volume to 11, go past to 10 to that extra place reserved for releases of this quality at 11. It will only take a bar or two before your head is banging and fist is pumping for the next 53 minutes. DD has arrive amid a carriage of metal and they aren’t leaving!



Das Frontcover ist ja mal total daneben. Was soll das bitte darstellen, Adam und Eva aus der Sicht der Hölle? Doch der Inhalt der CD gibt dann zum Glück mehr her. Schon der erste Song „Ruins Of Mankind“ erinnert ziemlich an alte TESTAMENT und drückt gerade zum Schluss hin mächtig auf die Tube.
Generell riffen sich die Jungs echt die Hölle aus dem Allerwertesten und können damit auch größtenteils wirklich überzeugen. Und sie bemühen sich Abwechslung und erinnernswerte Melodien und Refrains zu gestalten. Dieses Unterfangen gelingt ihnen nicht immer, doch finden sich unter den elf Songs einige Stücke, die wirklich aufhorchen lassen. Dazu gehören definitiv das schon erwähnte „Ruins Of Mankind“, „Judgement Day“, das durch einen wirklich geilen Refrain und tolle Gitarrensolos gekrönte „Creatures“ und auch das supermelodische und trotzdem harte „Never Surrender“.
Aber auch die restlichen Stücke haben ihre Momente, auch wenn noch nicht alles Gold ist, was glänzt. Wer sich auch nur einigermaßen mit Gruppen wie eben TESTAMENT, HEATHEN, SILENT SCREAM (Deutschland), ANGEL DUST („To Dust You Will Decay“) und auch älteren RAGE anfreunden kann, sollte DIABOLOS DUST wirklich eine Chance geben. Live wird das Ganze hier sicher abgehen wie ein Zäpfchen, da bin ich mir ziemlich sicher. Und für ein Debüt haben die Jungs schon ordentlich was rausgeholt. Da wird in Zukunft noch einiges passieren.
9,5 von 12 Punkten



"Ruins Of Mankind" hat im Prinzip eine hervorstechende Besonderheit: Auf der CD existieren zwei Gesangsstile nebeneinander. Neben dem typisch growligen Thrash-Metal-Gesang wird nämlich auch mit sauberer Klarstimme gesungen. Für das Thrash-Metal-Gerne ist das durchaus nicht alltäglich. Über diese eine Auffälligkeit hinaus bieten Diabolos Dust aber wenig Besonderes. 53 Minuten lang gibt es moderaten Thrash zu hören, der sich meistens im Midtempo abspielt und nur bei wenigen Ausnahmen ("The Mirror", "Never Surrender") den Hightempo-Bereich ankratzt. Die spielerischen Fertigkeiten sind dabei okay, aber nicht wirklich mitreißend. Zwar beherrschen Diabolos Dust durchaus ihre Instrumente, verzichten jedoch fast komplett auf Solo-Einlagen oder dergleichen. Damit bieten die Bayern einen soliden Standart, sind von den großen Namen des Genres aber ein gutes Stück entfernt. Nachlegen könnten Diabolos Dust auch noch beim Songwriting. Den Liedern ihres Debüts fehlt es nämlich an guten Refrains, Riffs oder sonstigen griffigen Passagen. Im derzeitigen Zustand vermittelt "Ruins Of Mankind" mitunter den Eindruck, dass sich Diabolos Dust auf ihrem zweiteiligen Gesang als einzigem Herausstellungsmerkmal ausruhen. Na gut, der Klargesang ist für dieses Metal-Genre ja auch ungewöhnlich und sticht aus der Masse heraus. Dieses eine Charakteristikum trägt aber nicht über die Länge eines ganzen Albums. In Zukunft wird es also die Aufgabe der Gruppe sein, ihrem Sound noch den gewissen Feinschliff zu verpassen. Das Fundament dafür haben die Bayern schon gelegt, denn auf "Ruins Of Mankind" lässt sich durchaus aufbauen.
Fazit
"Ruins Of Mankind" zeigt Diabolos Dust als eine Band, deren grobe Richtung schon stimmt, deren Schaffen aber einfach noch nicht ausgereift ist. Man darf gespannt sein, ob und wie Diabolos Dust sich bei ihrem zweiten Album weiterentwickeln werden.
6,5 von 10 Punkten



Schön zu sehen, dass sich Qualität manchmal doch durchsezt. Bereits vor einem Jahr als Eigenproduktion veröffentlicht, haben die Bayern mit Massacre Records nun doch ein Label gefunden. Im Endeffekt für beide eine Win-Win Situation. Die Band wird vermutlich einen größeren Käuferkreis finden und das Label hat nur minimale Kosten, da die Produktion schon fertig war. Allerdings wäre es vermutlich aus marketingtechnischer Sicht besser gewesen zumindest ein oder zwei neue Songs mit auf das Album zu packen. Und wenn wir schon beim Marketing sind, muss man sich fragen wer dieses Cover verbrochen hat? Mal ganz ehrlich, sowas primitives kann man in der heutigen Zeit fast nicht mehr bringen. Mich würde das Cover, wenn ich es im Geschäft sehe eher abschrecken.

Kommen wir nun zum Wesentlichen - der Musik. Stilistisch orientieren sich DIABOLOS DUST am alten Bay Area Thrash und dabei hauptsächlich an METALLICA und TESTAMENT, aufgelockert mit einer guten Prise klassischem Heavy Metal und im gesanglichen Bereich gibts gelegentliche Ausflüge in den Death Metal. Schon der Opener zeigt wo es lang geht. Absolut Old-School, im Midtempo agesiedelt gehts in bester METALLICA Manier zur Sache und Sänger Jürgen Dachl klingt stark nach James Hetfield in seiner besten Zeit. Mit "Fading To Grey" gehts in selber Tonart weiter, allerdings etwas langsamer und mehr Heavy Metal orientiert.

"Blood Red Skies" hingegen präsentiert sich etwas weniger eingängig was vor allem am stellenweise deathmäßigen Gesang liegt. Nach mehreren Durchläufen kommt der Song dann trotzdem gut rüber und die Mischung aus aggressiven und extrem melodischen Parts weiß zu überzeugen. "Judgement Day" ist dann ein weiteres Highlight. Ein schöner Midtempo Thrasher mit aggressiven Gesang und einem eingängigen, absolut mitsingtauglichen Refrain. Das darauf folgende "Creatures" geht tempomäßig etwas zurück und kommt extrem schwer und zäh aus den Boxen und weiß vor allem durch eingängige Riffs zu überzeugen. Einer der besten, wenn nicht der Beste Song des Albums.

"Slave" zieht das Tempo dann wieder an. Schön aggressiv mit haufenweise coolen Riffs und Soli und einer Mischung aus brutalem Gebrüll und melodischem Gesang. Eine Midtempogranate die sofort zum Bangen verleitet. "Out Of Time" ist der abwechslungsreichste Song des Albums. Nach sehr rockigem Beginn mit tiefen Vocals steigert sich der Song zu einem schon fast Uptempo Thrasher mit genial eingängigem Refrain, wechselt dann kurz ins Death Metal Lager, wieder zurück zum Thrash und zum furiosen Ende zurück zum Death. Gespickt mit Soli und haufenweise genialen Riffs zeigt er das volle Potential der Band.

"Defender" bleibt dann die meiste Zeit in der Bay Area Schiene, mit gelegentlichen Ausflügen in den klassischen Metalbereich. Nicht aufregend, aber ein sehr solider Song. Selbiges gilt auch für "In Vain", ist aber etwas eingängiger und melodiöser, aufgelockert durch stellenweise extrem böse klingenden Gesang. "The Mirror" gibt dann wieder etwas mehr Gas. Gesanglich gibt es eine gelungene Mischung aus eingängigen, melodischen Gesang und Death Metal Shouts. Musikalisch sehr solide dargeboten bleibt "The Mirror" gut im Ohr hängen. Als Rausschmeißer gibt es mit "Never Surrender" einen sehr melodiösen, leicht thrashigen Heavy Metal Kracher mit Mitsingrefrain der aufgrund seiner Einfachheit und Eingängigkeit absolutes Hitpotential hat.

DIABOLOS DUST haben mit "Ruins Of Mankind" ein wirklich cooles Old-School Album aufgenommen das ohne modernen Schnickschnack auskommt und schon Lust auf ein weiteres Album macht. Für alle Fans des alten Bay Area Thrash und alle Melodic Thrashfans stellt das Album wohl einen Pflichtkauf dar, ebenso wie für alle diejenigen die die alten METALLICA mögen.
6 von 7 Punkten



“Ruins of mankind” ist (zumindest bei einem kleineren Teil der Leser) Bekanntes in neuer Verpackung. Kam die CD 2010 noch in Eigenregie der Landshuter heraus, gibt es jetzt mit Unterstützung von Massacre den Re-Release auf deutlich verbesserten Vertriebswegen. Am Produkt selbst hat sich bis auf ein verändertes Artwork nichts getan. Dieser Austausch war jedoch auch dringend notwendig, hatte doch das ursprüngliche Cover mit dem Axt-schwingenden, Ledenschurz-bewerten Krieger und seiner ähnlich üppig bekleideten, blonden, bereits etwas angeschlagenen Begleitung vor dem Stacheldrahtzaun eines Kraftwerks einen nicht unerheblichen Schmunzelfaktor. Signifikant besser ist das neue Bild jedoch auch nicht. Hat ein bisschen was von Resterampe. Musikalisch zeigen sich Diabolos Dust deutlich treffsicherer, die vom Label gewählte Schublade ‘Thrash Metal’ ist jedoch ein bisschen zu klein für das Quartett. Zwar riffen die Mannen gerade zum Start los wie die Amtmänner und holen auch im zweiten Teil des Albums (“The mirror” & “Never surrender”) noch einmal die gröben Äxte raus, gehen daneben auch noch mehr in die Tiefe und verzichten zu Gunsten von ausgearbeiteten Arrangementes, Melodik und Abwechslung regelmässig auf puren Druck. Dosiert kraftvoll würde ich mal sagen. Mit ihrer Art Power und Thrash zu verbinden, erinnern mich Diabolos Dust manchmal an die längst verblichenen Blackend. Die bekanntere Referenz ist in Teilen sicher Metallica. Mir fiel das Einhören in “Ruins of mankind” anfangs schwer, da nicht alle Stücke gleichermaßen gut reinlaufen und gerade im Mittelteil der CD einige Tracks aufeinander folgen, bei denen ich den Faden verliere bzw. die so vor sich hinstampfen. Tja, und der stärkste Song auf dem Album steht erst am Ende: “Never surrender” finde ich richtig klasse. Die Basis stimmt bei Diabolos Dust definitiv. Was bis zum nächsten Mal verbesserungswürdig wäre: die vorhandenen Ideen in Sachen Songaufbau noch griffiger zusammenpacken, Vocal-Front stärken (Vielseitigkeit ist da, aber Präsentation zeigt noch Schwächen) und mehr Stücke vom Schlage “Never surrender”.
4 von 6 Punkten



I Diabolos Dust vengono dalla Germania e francamente non si direbbe. Attivi da circa cinque anni, giungono con Ruins Of Mankind edito per la Massacre Records, al proprio esordio sul mercato discografico, dopo aver pubblicato in questi anni due demo. Musicalmente sono dediti ad un classico thrash metal, ma attenzione, la scuola teutonica è seguita fino ad un certo punto. Certamente le tracce dei gruppi cardine del settore come Kreator, Sodom e Destruction ci sono tutte, ma c'è anche una fortissima influenza della Bay Area, tanto che in certi momenti sembra di sentire i Metallica di Master Of Puppets oppure Ride The Lighting, in altri i Megadeth di Rust In Peace. Da questo si deduce che il loro stile è molto vario ed anche dinamico, perché non segue sempre lo stesso binario. Poi un'impronta decisa alla musica dei Diabolos Dust viene data dalla voce del cantante Jürgen Dachl che più volte sembra clonata dai Metallica. Ad ogni modo, ci troviamo di fronte ad un prodotto eccellente, che ci mostra una band matura nonostante sia solo al primo disco e dotata di una personalità eccellente, consapevole di essere in possesso di una identità molto precisa. I brani sono compatti ed hanno un impatto molto forte, anche se la presa non è immediata per via di una complessità strutturale presente negli arrangiamenti dei singoli brani. Il fattore tecnico infatti, è determinante per la buona riuscita di un disco che rappresenta un buon punto di partenza per questa band. Le chitarre sono ottime, la sezione ritmica invece doveva essere più incisiva. Discreta anche la produzione, anche se si poteva fare qualcosa di più.
7,5 von 10 Punkten



2007 gegründet, dürfte der Vierer über die Grenzen Bayerns hinaus kaum bekannt sein, wenngleich es sich um gestanden Musiker handelt, die schon in unzähligen regionalen Bands aktiv waren.
Bleibt zu hoffen, dass Diabolos Dust sich bald einen größeren Fankreis erspielen, das Zeug hierfür haben sie zweifellos. Musikalisch würde ich es mal als progressiven Power Thrash Metal bezeichnen wollen. Vergleiche zu eventuellen Szenegrößen fallen mir nicht ein. Die elf Tracks klingen eingenständig, versprühen pure Heavy Metal Energie und wissen live 100 Prozent zu überzeugen. Bevor ich die CD zugeschickt bekam, sah ich die Jungs live. Da gefielen sie mir auch schon.
Auf CD sprang der Funke hingegen nicht gleich über, da das Material live authentischer wirkt. Zudem macht Fronthüne Dachl ordentlich Ballett. Er setzt seinen Gesang vielseitig ein, mal rau-verkrampfter Sprechgesang, auch höhere Gesangslinien gehören zu seinem Spektrum, wie richtiger hymnischer Gesang. Gitarrist Toni ist ein Meister seines Fachs und feudelt, was das Zeug hält, eine Freude für das metallische Ohr. Bassist Roland bearbeitet seinen 5-Saiter ebenso ordentlich und das hört man produktionstechnisch hervorragend. Drummer Stefan sorgt für den ordentlichen Druck und zappelt sich einen hinterm Drumkit ab, dass es eine Freude ist. Feines Album mit einem Top-Sound und vielen musikalischen Raffinessen. Anspieltipps: "Out of time", "The mirror" und das obergeniale "Never surrender". Daumen hoch!!!



Heavy Hardes

Diabolos Dust sind schon geraume Zeit unterwegs, vor allem im Livesektor. Bislang hat man sein musikalisches Schaffen auf zwei Demos 2007 und 2008 veröffentlicht, nun war es an der Zeit, den ersten Longplayer hinterher zu schieben.
Auf Ruins Of Mankind präsentieren Diabolos Dust elf Thrash Metal-Songs, denen man die Livetauglichkeit sofort anmerkt. Da es sich auch nicht mehr um die Jüngsten handelt, ist eine ordentliche 80er-Jahre-Schlagseite nur zu verständlich. Jedoch wird hier nicht stumpf kopiert. Vielmehr haben sie das Feeling ins hier und jetzt transportiert. Treibendes Drumming, abwechslungsreiche Songs und teils mehrstimmige Refrains sind die Hauptbestandteile des Debutalbums.
Mit dem treibenden Opener und Titelsong gelingt ein guter Einstieg. Ein abwechslungsreicher Song mit einem ruhigen Mittelteil. "Fading To Grey" folgt etwas flotter, vor allem beim Refrain spielen Diabolos Dust den mehrstimmigen Refrain gekonnt aus. Die nächsten Songs sind wieder flotter gehalten, ehe "Creatures" die Bremse anzieht. Ein fieser tiefer Bass läutet den Song ein, der es dann doch bis ins Midtempo schafft. Das Riffing von "Slave" hat die Zeitreise aus den 80ern gut überstanden und macht "Slave" zu einem der schnelleren Songs. Doch die erste Überraschung kommt mit "Out Of Time", bei dem Diabolos Dust einen Ausflug ins dunklere Gefilde machen, zumindest anfänglich. Ordentlicher Goth Rock wird hier kurzzeitig geboten, ehe der Song wieder in thrashigere Gefilde zurück findet. "Defender" zählt für mich zu den schwächeren Songs, da bleibt irgendwie nix haften. "In Vain" trägt dagegen klare Metallica-Züge, wenn auch in abgewandelter Form. Der beste Song für mich steht hier am Ende des Silberlings, "Never Surrender" geht gut nach vorne los und ist auch der melodischste Songs des Albums. Hier wird auf Spielereien verzichtet, der Song geht einfach nur nach vorne los und animiert zum Bangen. Bitte mehr davon.
Einzig die Vocals muss ich etwas bemängeln. Auch wenn Sänger Jürgen Dachl um Abwechslung bemüht ist, so vermisse ich das Quäntchen Aggressivität, das Mitreißende. Mag sein, dass sich das live wieder ganz anders anhört, aber auf CD klingen ab und an die Vocals einfach zu gleichmäßig. Aber nichts desto trotz ein gutes Debutalbum. Zu beziehen ist das Scheibchen über die Bandhomepage oder bei den Gigs der Jungs.



Hellion Records

Süddeutscher Powermetal, deutlich vom Bands wie XENTRIX, METALLICA und TESTAMENT beeinflusst, also recht heavy und zum Thrashmetal neigend, aber niemals derbe. Die CD ist für eine Eigenveröffentlichung extrem gut produziert. Der Gruppe darf man in allen Bereichen Talent zuschreiben. Die Songs klingen trotz der offensichtlichen Vorbilder sehr charismatisch, ebenso der rohe Gesang in mittlere Höhen, dem von Chuck Billy (TESTAMENT) nicht unähnlich. Tolle Melodien schälen sich aus den wuchtigen Riffs und entfalten sich zu Ohrwürmern mit hohem Wiedererkennungswert. Die Burschen können extrem viel, lang lebe der deutsche Underground.



Die Landshuter Combo bringt ihr Debütwerk zum zweiten Mal auf den Markt. Jetzt mit dem Support von Massacre Records. Das Artwork wurde verändert, sonst ist alles beim alten geblieben. Sie thrashen ohne Umschweife los und versuchen auf eine etwas holprige Art und Weise das schnelle Thrash Element mit gewissen Heavy Metal Passagen zu verbinden. Meist aber regiert der flotte Thrash Metal, mit ordentlichem Drumming und Gitarren, die zu riffen und solieren wissen. Es gibt bei allen Musikern noch einige Ecken und Kanten zu feilen und zu verfeinern, alles klingt etwas unausgereift, aber die Grundelemente kommen gut. Insbesondere in der 2. Hälfte des Albums sind die Songs gelungen. Ich empfehle ihnen noch etwas am Songwriting zu schrauben, dann kommt’s noch besser. „Ruins of Mankind“ ist ein Thrash Metal-Album mit leichtem Metallica-Touch, das nicht voll überzeugt, aber sicher nicht schlecht ist..
7 Punkte



So wirklich neu ist "Ruins of mankind" des süddeutschen Vierers Diabolos Dust gar nicht: Bereits 2010 erschein das Album in Eigenregie und wird nach dem Deal mit Massacre Records nun neu aufgelegt. Musikalisch bewegt sich die Truppe zwischen Thrash, Speed und Heavy Metal, der zwar modern und zeitgemäß klingt, aber dennoch eher 90er Jahre Charme versprüht und nicht selten an Bands wie Testament, Metallica, Angel Dust oder auch ältere Rage erinnert. Besonders überzeugen können dabei der flotter Thrasher "Judgement day" oder auch das rasante und zwischenzeitlich leicht düstere "The mirror". Ohnehin bewegen sich alle Songs auf einem konstant guten Niveau, Ausfälle oder gar Lückenfüller gibt es keine zu verzeichnen. Die Gitarrenarbeit von Anton H. Lini ist ausgesprochen gut und Sänger Jürgen Dachl überzeugt durch seine perfekt passende und variable Stimme (die hier und da an Testament's Chuck Billy erinnert). Einziger kleiner Kritikpunkt sind in meinen Ohren die Drums, die einen volleren Sound und mehr Druck hätten vertragen können. Zweifelsfrei aber ein rundum gelungenes und gutes Album einer deutschen Band, der man definitiv eine Chance geben sollte.
7 von 10 Punkten



Die deutschen Thrasher von DIABOLOS DUST sind seit 2006 musikalisch unterwegs – zeitgleich mit dem ersten Full Length-Release „Ruins Of Mankind“ konnte man auch einen Vertrag bei Massacre Records ergattern.

Auf der Platte geht es alles andere als modern zu, das ist aber auch okay, schließlich hat man es bei den Musikern von DIABOLOS DUST nicht mit Jünglingen zu tun. Stattdessen wird eine Mischung aus Thrash und Heavy Metal geboten, die gar nicht schlecht klingt: Da sind die recht klassischen Vocals von Frontmann Dachl, der meistens eine Art Sprechgesang performt und dabei nicht selten an James Hetfield erinnert – andererseits auch ganz nett growlen kann. Instrumentalisch sollte man keine Besonderheiten erwarten; die Truppe bewegt sich mitunter im rockigen Midtempo („Blood Red Sky“), oder lässt es sehr gemächlich angehen, das Tempo wird dann zu Gunsten von Gitarrenleads gedrosselt. Jedoch sind die mir zu verspielt, die Riffs sind teilweise von Harmonics nur so übersät, sodass es quietscht ohne Ende, ohne dass das wirklich zielstrebig wirkt.
Dass DIABOLOS DUST wissen, wie man es richtig macht, zeigen Songs wie „Slave“, welches mit richtig zackigen Thrash-Riffs loslegt, oder dem sehr melodischen Rausschmeißer „Never Surrender“, das ebenso über einen mitsing-tauglichen Refrain verfügt. Das gefällt. Das Highlight auf „Ruins Of Mankind“ ist für mich aber „The Mirror“ – hier gibt es zu Beginn ein Riff zu hören, das man so eher in einem Melo-Death-Song erwarten würde, das aber sofort ins Ohr geht und zusammen mit den aggressiven Shouts von Dachl Moshpit-Atmosphäre erzeugt.

Dass hier Vorbildern wie Metallica ausgiebig gehuldigt wird, kann man verzeihen – denn das Massacre-Debut von DIABOLOS DUST ist einerseits eine CD geworden, die man gemütlich nebenbei hören kann, zu der man aber, wenn man denn möchte, im Auto oder in der richtigen Lautstärke gut abrocken kann. Bis auf die angesprochenen Defizite in Sachen Geradlinigkeit überzeugen DIABOLOS DUST mit durchdachten Songstrukturen sowie einigen sehr coolen Soli, und mit 53 Minuten Musik bekommt man beim Kauf der CD auch einiges geboten.
7 von 10 Punkten



Diabolos Dust zeigen, was sie drauf haben! Sie sind nicht eindeutig einem Genre zuzuordnen, denn einerseits bringen sie Heavy und Thrash Metal à la The Great Four, andererseits mischen sie das Ganze mit einer nicht geringen Portion schmutzigem Power Metal. Das ist aber kein Problem, denn die Lieder dieser CD überzeugen auf ganzer Länge. Nicht nur das schon öfter angepriesene Lied „Never Surrender“ hat Hitpotential, sondern ebenfalls „Ruins of Mankind“, „Fading to Grey“, „Blood Red Sky“ und „The Mirror“ – kurz, die halbe Scheibe ist voll von Liedern, die die Massen begeistern könnten. Man fragt sich daher auch, wieso sie es bisher nicht getan haben, man könnte sich Diabolos Dust sehr gut auf einer riesigen Bühne vorstellen. Ihre Musik heizt ein, und dadurch, dass alle Musiker langjährige Erfahrung mit sich bringen, gelingt es ihnen nicht nur, ihre Instrumente aufeinander abzustimmen und einen unglaublichen Gesamteindruck hervorzuzaubern, sondern auch mit jedem Instrument individuell hörbar zu sein. So hört man den Bass beinahe genauso deutlich wie die Gitarre, und ein Welleneffekt entsteht, der den Hörer mit sich trägt und ihn zum Powerbangen, zum endlos dauernden Circlepit oder zu einer brachialen Wall of Death bewegt – selbst wenn man die Musik alleine hört stellt sich ein derartiges Verlangen ein.
Bei dieser Band stimmt einfach alles: Das perfekt gespielte Schlagzeug, der treibende Bass und die zerfetzende Gitarre werden von den Richtung weisenden Vocals dominiert und auf dem Weg zum Songende geleitet. Man merkt, dass die Bandmitglieder von dem frühen Anfang des Metal geprägt sind und diese Prägung wunderbar mit neuen Ideen kombinieren können. Wenn Diabolos Dust so weitermachen, dann dauert es hoffentlich nicht mehr lange, bis sie ihre Alben nicht mehr in Eigenregie erstellen müssen und endlich ein Label auf sie aufmerksam wird – vielleicht wird die Tonqualität der CD dann noch ein wenig besser, beim Album „Ruins of Mankind“ muss man schon voll aufdrehen, um den Effekt zu spüren.

Schließlich kann man nur begeistert die weitere Entwicklung dieser Band verfolgen, der mit „Ruins of Mankind“ eine wahrhaft perfekte Präsentation ihrer Musik gelang!



Gegründet wurden Diabolos Dust bereits 2006, doch bis das Debüt „Ruins Of Mankind“ veröffentlicht wurde, sollte es noch vier weitere Jahre dauern. Das Warten hatte sich zwar gelohnt, wie die durch die Bank weg positiven Kritiken zeigten, doch da geht noch mehr, dachte sich ihr neues Label und veröffentlich die Platte nun neu – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

Zu den Lieblingsbands der Bayern gehören unter anderem Slayer, Testament und Exodus, und das hört man dem Material auch an. Es hat einen gewissen 80er-Untergrund-Flair, der den Stücken sehr gut steht. Gleich der Eröffnungstitel lässt durch sein Tempo und seine Dynamik unweigerlich den Kopf mitwippen, genau wie „Slave“ und „The Mirror“. „Creatures“ geht einen anderen Weg und ist eher die langsame Dampfwalze, während die Melodie von „Never Surrender“ hingegen so verspielt klingt, dass sie auch bei Ensiferum hätte Verwendung finden können. Wie man sieht/hört ist für jeden Geschmack der passende Song dabei, doch sie alle haben gemeinsam, dass sie sehr live-tauglich sind – das erklärt auch, weshalb die Band bereits mehrmals auf dem großen Metalfest Austria auftreten durfte.

Bei Diabolos Dust bekommt der geneigte Käufer einiges geboten, satte 53 Minuten Laufzeit bietet „Ruins Of Mankind“. Jeder Thrash-Fan sollte sich nun auf den Weg in den Plattenladen seines Vertrauens machen und sich näher mit dieser Scheibe beschäftigen.
10 von 15 Punkten



Hier haben wir wieder einmal eine Newcomer Band aus dem deutschprachigen Raum, nämlich aus Bayern, die von sich behauptet Heavy-Metal und Thrash Metal miteinander zu verbinden. Da es sich bei diesen 2 Genres um meine favorisierten Musikrichtungen geht, hab ich gleich mal die Chance genutzt um die CD für euch probezuhören und meine Senf dazu abzugeben.
Das Debütalbum RUINS OF MANKIND besticht vielleicht nicht durch exzellentes Artwork, aber daran solls ja nicht scheitern, immerhin ist ja der Inhalt, also die Musik, der Part welcher am Schluss zählt.
Und genau damit Punkten DIABOLOS DUST. Schon vom ersten Track RUINS OF MANKIND an stellen die Jungs klar, dass mit ihnen nicht zu spaßen ist. Der Track überzeugt durch exzellent gespielte Riffs und auch an der Stimme des Sänger, welche mich etwas an METALLICA erinnert, gibt es nichts auszusetzen.
Zum Glück bleiben DIABOLOS DUST nicht auf alten Szenegrößen hängen und ziehen durchaus ihr eigenes Ding durch.
Das Album steigert sich sogar noch von Track zu Track und ich muss sagen es machte mir richtig Spaß zuzuhören, man merkt dass die Band voll hinter ihrer Musik steht. Es gibt keine etwaigen Ausflüge in irgendwelche Subgenres oder ähnlichem.
Das was dem geübten Kopfschüttler hier präsentiert wird, ist brutal, kompromisslos, aber durch die wie oben erwähnten Ausflüge in das gute alte Heavy Metal, wird das Gesamtwerk schön abgerundet.
Es fällt mir schwer Tipps für Hörproben zu geben, den jeder Song ist auf seine Weise gut. Trotzdem empfehle ich die Tracks THE MIRROR und CREATURE.
Ich freue mich, dass mich DIABOLOS DUST nicht enttäuscht haben und hoffe dass die Band nicht in der Versenkung verschwinden wird, sondern wir noch öfter von ihnen hören werden. In diesem Sinne, rein hören und sich selbst davon Überzeugen, was die Jungs draufhaben.
4 von 5 Punkten



Metal Hammer

Gut drei Jahre nach ihrer Gründung legen die deutschen Thrash Metal-Newcomer Diabolos Dust ein erstes, hinreißend derbes Opus vor. Ihr Debüt RUINS OF MANKIND gläntzt mit erstaunlich reifen Kompositionen, hinzu kommen tadellose Fingerfertigkeiten aller Beteiligten und eine in jeder Hinsicht überzeugende Produktion, der man nur das Gütesiegel "professionell" verleihen kann. Glaubt man den glänzenden Beurteilungen ihrer Live-Shows, so scheinen die vier Bandmitglieder die Wucht ihres Materials auch adäquat auf die Bühne übertragen zu können. Also: CD reinwerfen und nachschauen, wo man diese famose Truppe live erleben kann.



Questo debutto dei quattro thrashers tedeschi è uscito nel 2010, anno nel quale ha visto i Diabolos Dust esibirsi in Austria su un palco che calcato insieme a Testament, Sepultura e Six Feet Under. Quest’anno la Massacre decide di pubblicare con il suo marchio “Ruins of Mankind”, probabilmente le impressioni sono state esntusiaste. Tedeschi e pubblicati da una connazionale, ma i Diabolos Dust non seguono ciecamente la corrente thrash del proprio paese, ovvero dei Destruction, Sodom e Kreator, ma c’è un forte indirizzamento verso il thrash statunitense. Le canzoni hanno un notevole tasso melodico, non sono costruite con elementi moderni e la stessa produzione contribuisce in questo. Le note sembrano fissate, stilisticamente, al periodo 1983-90 e si rivive il clima di lavori come “Peace Sells”, “Bonded by Blood”, “Ride the Lightning” e altri capitoli di questa saga. Tuttavia le radici germaniche non sono state completamente ripudiate con richiami a Vendetta e Sodom; nomi i quali non devono far pensare che i bavaresi siano dei clonatori: il sound è fresco, trascinante, dotato di una efficacia che non sempre si denota in album di debutto. “Ruins of Mankind” è un lavoro che non ti aspetti. Ultima nota: la copertina è stata rivista, per questa ripubblicazione, da Artwars Mediadesign, già a lavoro per Kreator, Dismember, Sinister e Supreme Pain.
7,5 von 10 Punkten



Metal im Blut

Old School Thrash Metal mit modernen Melodien zu verbinden ist eigentlich nicht schwer. Bei Einigen gelingt es, bei Anderen nicht so gut. Aber einige schaffen es dennoch diesen Spagat so gut hinzubekommen das es mir eine Freude ist deren Scheibe öfter zu hören. So auch bei Diabolos Dust‘s „Ruins Of Mankind“
Hier wird der CD-Player gerockt bis die Boxen auseinander fallen. Da greift eins ins andere. Nichts, außer das die Scheibe im Gesamten etwas zu leise abgemischt ist, manche Parts etwas zu hell sind, stört den Hörgenuss. Jeder Titel für sich eine Wuchtbrumme.
Der gesamte Komplex basiert auf 80er Thrash. So wie ihn schon Metallica zelebrierten. Hinzu kommt, dass die Mannen aus Landshut hervorragende Musiker sind und sich wirklich Gedanken gemacht haben wie man das Thema Old School Thrash aufwerten kann.
Einiges, nicht nur die Stimme, erinnert an Metallica. Sie sind ja nach eigenen Aussagen auch Vorbilder für ihre Musik. Aber ohne zu kopieren. Sie bringen hier eigene Ideen des Thrash ein.
Herausgekommen ist ein Werk mit 11 Titeln und 53min Spielzeit. Kurzweilig, interessant zu hören, und für die Fans dieser Stilrichtung ein Muss im CD-Regal.
8 von 10 Punkten



Metal Inside

Schwere, dreckige Gitarrenriffs leiten das Album "Ruins Of Mankind" der neu gegründeten deutschen Band DIABOLOS DUST ein. DIABOLOS DUST sind eine gelungene Verkörperung des Power Metals im Mid-Tempobereich und zwar durch und durch. Obwohl der Songaufbau auf "Ruins Of Mankind" in der Regel komplex ist, laden fast alle der über vierminütigen Songs zum unbeschwerten Mitbangen ein. Hervorheben will ich beim Album die Gitarrenarbeit der Band: Obwohl man im Heavy Metal irgendwie schon alles einmal gehört hat, sind viele Gitarrenriffs originell und ein deutliches Markenzeichen der Musik von DIABOLOS DUST. Gerade Songs wie "The Mirror" und "Ruins Of Mankind" heben sich hier positiv von vielen Veröffentlichungen ab. Gesanglich bewegt man sich – wie im Powermetal üblich – im "verständlichen Bereich". Es wird eher selten gescreamt oder gegrowl", was sich aber in die Musik passend einfügt. Die Produktion ist druckvoll und insgesamt gelungen, wenn mir auch – wie so oft – ein minimal lauterer Gesang etwas besser gefallen hätte. Nachteilig will ich erwähnen, dass sich der Songstil oft ähnelt. "Slave" und "Out Of Time" sowie "Fading To Grey" sind typische Nummern für das Album, an denen man sich irgendwann satthören wird. Die Scheibe schließt mit "Never Surrender" einer sehr schönen Mitgröhl Hymne, die mich irgendwie an einen Piratensong erinnert. Zur CD gibt es ein Faltcover ohne Texte. Das Coverbild muss ich als misslungen und kitschig bezeichnen. Ein halbnacktes, tätowiertes Pärchen (er mit einer erhobenen Axt) stehen mit einer kleinen Blume vor dem Zaun eines Atomkraftwerks, wobei aus den Wolken eine Art wütende Satanfratze schaut. Sowas will man nicht an der Kasse zum Kauf vorlegen und schon gar nicht im CD-Schrank haben. Trotzdem ist "Ruins Of Mankind" eine erfrischende Scheibe, die leicht verdaulich ist. (wm)



Op de ene of andere manier spreekt Diabolos Dust me sterk aan vanaf de opener en titelsong ‘Ruins Of Mankind’. Stevige riffs en een prominente bas met ruwe zang die me nu eens aan Slayer, dan weer aan Metallica doet denken. Dit is melodieuze old school thrash metal met enkele cleane leuzen die meteen uitnodigen tot meebrullen. Bij deze kernzinnen moet je niet letten op originaliteit, maar bovenvermelde voorbeelden puilen ook niet altijd uit van filosofische teksten, nietwaar? Het is knap dat de band in dit eerste nummer, naast zijn heaviness tonen, een fraai moment met semi-akoestische gitaren en cleane zang inbouwt. Het blijkt dan ook meteen één van de sterkste song van dit debuutalbum te zijn.

Het viertal uit Beieren (Duitsland) startte in 2006, op de rails gezet door gitarist Anton Lini en drummer Stefan Fesser. Pas in de herfst van 2008 was de huidige bezetting voltallig, maar her en der trok men al de aandacht door live shows. In 2009 waren dat er een twintigtal, in 2010 speelde men op het Oostenrijkse Metalfest Austria (men is trouwens terug geboekt voor 2012). In datzelfde jaar werd dit debuutalbum in eigen beheer uitgebracht. De kritieken waren uitermate positief en in april 2011 werd Diabolos Dust getekend door Massacre om ‘Ruins Of Mankind’ wereldwijd uit te brengen. Ik kan me voorstellen dat de band best boeiend is live omdat ze niet alleen doorrammen als old school thrash fans, maar evenzo invloeden uit death, power en zelfs ruwe gothic gebruiken.

Wat volgt na de beloftevolle openingstrack? Sterke riffs en vlugge solo’s in overvloed tijdens ‘Fading To Grey’, terwijl ‘Blood Red Sky’ slepend aanvangt en een mooi voorbeeld is van gespierde zang contra lage, cleane zang. Let op de schreeuw en vermorzelend drumwerk op het einde. Diabolos Dust is erg aanstekelijk in songs als ‘Judgement Day’ en ‘Never Surrender’ door zijn cleane meezingrefreinen. De band verrast door in ‘Out Of Time’ bombastische, lage zang te gebruiken, bijna naar Peter Steele model. Niet iedereen zal dit geslaagd vinden, maar zoals ik al zei vinden we hier niet alleen thrash metal. Het kloeke ‘In Vain’ en het agressieve ‘Slave’ zijn vrij stereotiep. Niet elke song is een voltreffer, dat bewijst ‘Creatures’, maar na dit verdienstelijke debuut zal de band zijn weg wel weten te vinden naar zijn eigen geluid. Dit is ook een tip voor hen die Perzonal War wel weten te waarderen, omdat Perzonal War wel lang op zich laat wachten met nieuw werk. Niet dat deze nieuwelingen al even goed zijn, maar toch…
8 von 10 Punkten



Metal To Infinity

Diabolos Dust is a German band that represents their second album under the title “Ruins Of Mankind”. I must admit that the front cover is pretty eye catching, not in particular beautiful but at least remarkable. The concept is clear; this bands want to offer varied and melodic Thrash Metal in which the speed isn’t at all the main issue. Diabolos Dust contains a modern touch, except for the very last track which is a pure old school Heavy Metal song. Diabolos Dust weaves different rhythms into their music, in every single track. The riffs are constantly powerful and the band isn’t afraid to take the gear down or to offer multiple breaks into one and the same track.

Fans of bands like Annihilator, Megadeth, Pantera, Metallica, Nevermore but also for example Angel Dust or Brainstorm should try this band out. Diabolos Dust sounds mature and the entire album delivers for 100% pure Metal, without being overwhelming. Therefore the most songs aren’t ‘colored’ enough. Lini Toni seems to be a very good guitar player and I’ve heard more than one spectacular solo or guitar break. On some points Lini Toni sounds almost neo-classical and those parts are pretty impressive. In “Judgement Day” for example you can hear what I am talking about! It make me think to Vainglory and those who know their album “2050” know how fantastic mid tempo Power / Thrash with neo classical influences can sound! Overall the riffs are razor sharp and fantastic supported by great bass guitar lines and technical played drums.

Vocal wise Diabolos Dust is fronted by a man called Jürgen Dachl. This man contains a very powerful - yes even good sounding - throat but to me the lack of emotions in his voice is a weak point and stands as a dark cloud above this record. On the other hand I have to admit this music isn’t meant to sound emotional or even melancholic although I am convinced such kind of vocals could lift up the band to a higher level. Dachl varies his vocal lines all the way but aggression is too much the red line in what he’s doing. Between clean vocals and grunts, that is what you can expect. None of the songs were able to really struck me and the vocals has a lot to do with it although, I repeat, this band contains a gifted vocalist.

I have nothing to say about the strategy of this band and I can’t deny there is a lot of potential right here but I miss the dark atmosphere in this release which I was expecting when I saw the front cover for the first time! It’s a pity because this band is ambitious and competent and I am convinced they can do far better in song writing. They contain a great guitarist, a singer with possibilities and their musical ideas should be worked further out. Once more this seems to be a band that stands before a cross road of multiple musical directions and mostly this is the toughest part in the career of a group. This is a release fans of previous mentioned band surely should give a try.
82 von 100 Punkten



Metal Underground Webzine

Endlich ist es soweit und in unserem Postkasten lag der der erste reguläre Silberling von Diabolos Dust. Die Ehre euch die Demo vorzustellen hatte ja meine Person betreffend schon, umso mehr war ich gespannt wie sich ein kompletter Rundling der bajuwarischen Formation anhören wollte. Toll aufgemacht hat man sich mit dem Outfit und der Produktion schon mal ein dickes Lob verdient. Jürgen Dachl (voc), Thoni Lini (guit), Stefan Fesser (drums) und Roland Zehrer (bass) bezeichnen ihre Stilrichtung selbst gerne als Heavy – Thrash Metal und das trifft es wer das Organ von Jürgen kennt genau wie die Faust aufs Auge. Für Power Freaks genau das Kraftfutter auf welches sie stehen, denn die 11 Songs kommen in einem wuchtigen, straighten Sound zum Abgehen daher und was will man da mehr. Richtig, gar nichts, einfach abhoten und die Musik in vollster Lautstärke genießen damit der HNO Arzt wieder einige Kunden mehr hat.

Richtig dreckig und rau startet man den Reigen mit „Ruins of Mankind“ einem sehr treibenden Power Bolzen. Knackiges Old School Riffing trifft auf herbe Thrash Einflüsse, welche immer wieder durch etwas dezentere Ausläufer abgerundet werden. Auch gesanglich zeigt Jürgen seine volle Breitseite. Einerseits brüllt er sich das innerste selbst raus und Sekunden später singt er wieder im amtlichen Power Milieu.

Etwas hymnischer wird der Folgetrack „Fading to grey“ angestimmt. Doch lange verbleibt man nicht in diesem Gewässer und bremst bzw. ganz stark um. Deutlich verspieltere Züge weißt man bei diesem Track auf. Auch hier gilt das Gebot auf und ab in bester Berg/Talfahrt Manier. Auch leichte melancholischere Züge wurden noch sachte darüber gelegt. Diesen gibt man aber kaum eine längere Chance sich zu entfalten und schon greift man wieder kräftiger, als auch bretternder in die Saiten. Gute Vermischung die sich im Gehörgang wie ein Virus festsetzt.

Mit einem sehr zähen, fast schon doomigen Riffing wird sogleich „About red sky“ gestartet. Diese Einleitung hält man etwas länger im Vordergrund, bevor man in eine kräftig – stampfende Richtung weiter wandert. Das Tempo wird von Sekunde zu Sekunde etwas gesteigert was wieder erneut einen Grund bietet seine Rübe durchzuschütteln, zwar durch die Bank etwas gemächlicher, aber dennoch stark genug um für Nackenschmerzen zu sorgen.

Sehr melodisch wird nun der Anfang von „Judgement Day“ abgehalten. Auch bei der Weiterführung greift man gerne auf diese Grundmelodie zurück. Dennoch entpuppt sich das Stück allesamt als rauer Bolzen, mit weichen Kanten. Wutentbrannt brüllt auch der Fronter ins Mikro, aber er lässt sich auch zu einigen besinnlicheren Gesängen der dunkel – melancholischen Art hinreißen.

Ein Bass Solo welches sich bis in die tiefste Magengrube vorarbeitet steht zu Beginn von „Creatures“ im Vordergrund. Das erinnert meine Person betreffend an alte Death Metal Haudegen aus den späten Achtzigern. Keine Angst so eine arge Korrektur wird nicht vollzogen, wohl aber verbleibt man rhythmisch in diesem Eck. Etwas leidender, als auch schwarz angehauchter kommt das Erscheinungsbild dadurch daher. Das Tempo behält man im flotteren Midtempo und rundet selbiges nur mit leicht – klaren Schliffen ab.

„Slaves“ wird nun wieder leicht melodischer und klarer begonnen. Was vorerst als Sachte Eröffnung daher kommt, wird sofort unter Feuer gelegt und von ab Zeitpunkt wird dahin gebrettert was das Zeug hergibt. Zwar gibt es oftmals kleinere Breaks, doch diese dienen nur dazu Reserven einzuholen um einen erneuten Rundumschlag vorzubereiten.

Sehr ruhig und mit leicht melancholischer Schlagseite segelt nun „Out of time“ daher. Eine sehr beeindruckende Kurskorrektur hat man hier für uns parat. Gothic trifft auf kernigen Power – Thrash und diese Kombination ist wirklich sehr gut, aber auch deutlich verspielter eingestanzt worden. In einer sehr guten graustufen Farbpalette wird uns der Song schmackhaft gemacht, wie ein herber Whiskey der nur so die Kehle runter brennt.

Mehr in Richtung Power Metal steuert man das Schiff nun mit „Defender“. Zahniger Power Metal mit rauem Beigeschmack hämmert man uns aufs Trommelfell. Vom Thrash verabschiedet man sich fast weites gehend, dafür fügt man etwas klarere Einflüsse ins Stück, welche man sehr ausgediegen, mit dunklen Soundzügen versetzt hat.

Rockig startet zwar im Anschluss „In vain“, welches sich wie eine Phasenweise Steigerung der Härte und des Tempos anhört. Kurz wird zwar immer wieder abgebremst, lediglich nur kurz und schon werden erneut die Pferde gesattelt und selbigen die Sporen gegeben. Guter Bangertrack der viel Spaß macht und all das beinhaltet was ein Power Metal Liebhaber braucht.

Sehr melodisch rattert nun „The mirror“ daher. Die Melodieeinleitung wird aber nur als Einstimmung verwendet und schon dreht man das Steuer wieder rum. Vorerst zwar im reinen Power Metal Genre, doch immer mehr fließt ein guter Haufen Thrash ins restliche Stück und somit bietet man auf ein neues was für die Nackenmuskulatur.

Hymnisch und mit viel Melodie wird der Start von „Never surrender“ vollzogen. Noch einmal holt man alle Reserven heraus um sie sogleich abzufeuern. Nach den doch eher rauen Vorgängern, ist dieser Song der wohl klarste Track auf diesem Album, auch die Melodie spielt bei diesem Stück eine wesentliche Nummer. Sehr shakig ist das Endprodukt dadurch ausgefallen und somit beendet man mit einem amtlichen Partykracher im fast schon 80er Reinheitsgebot das Album.

Fazit: Super Debüt das uns Diabolos Dust schmackhaft machen. Power – Thrash Fans sollten sich das Teil ohne zu überlegen zulegen. Vollbedienung nach allen Regeln der Kunst. Wer als Power Fan auch über den Tellerrand hinausblickt bekommt einige Ansätze die zu gefallen wissen.



German Speed/Heavy/Thrash band, - Diabolos Dust- are here with their debut album, -Ruins of Mankind-, and for all of you Speed/Heavy/Thrash metalheads that still love the Oldschool feeling of Speed/Heavy this band is just right for you.-Diabolos Dust- were formed in 2006 and released this album in 2010 by themselves. In 2011 the band signed with Massacre Records and so they decide to release this album again, but now the release will be from Massacre Records and of course this means that this time it will be worldwide.-Ruins of Mankind- is a really nice album that combines Heavy/Speed/Thrash/Metal with nice melodic vocals. Great Thrash riffs, nice leads, pounding bass, great drumming and the voice of Jurgen Dachl in a great melodic Heavy mood. Although the singer uses lots of aggressive vocals with great success, I think that his main characteristic is his melodic voice that he also uses perfect. The production is pretty nice and the whole album sounds great.-Diabolos Dust- are making a big step with this re-release through Massacre Records and this time they will be heard worldwide. This album will definitely be loved by fans of Heavy/Thrash. A nice album from Germany.
Rating 75%



Musikreviews

DIABOLOS DUST aus Landshut in Bayern nennen ihren Stil Heavy Thrash Metal. Das ist soweit auch zutreffend, denn sie verknüpfen geschickt die Eigenheiten des Heavy Metal und des Thrash Metal miteinander. So enstehen Songs, die die Trademarks beider Stilarten beinhalten und gerade mit dieser Ballance aus wuchtiger Energie und geradliniger Eingängigkeit ihren Reiz beziehen. Davon kann ich mich aktuell auf dem Longplayer-Debut der Truppe, "Ruins Of Mankind", überzeugen.

Den Konstrukten liegen oft die Energie und Aggressivität des Thrash Metal zu Grunde. Vom Heavy Metal stammen zum Teil die Hauptmelodien und die in der Regel gut erarbeiteten Höhepunkte. Der Rhythmus ist kraftvoll und treibend, die Gitarrenarbeit vielseitig und die Vocals von Jürgen Dachl bringen viel Ausdruckskraft und die für die Spielart benötigte Rauheit mit sich. Einige Male blinzeln im Gesamtsound Anleihen bei Metallica durch, die aber nicht so prägnant sind, dass sie stören würden. DIABOLOS DUST agieren in erster Linie schon recht eigenständig.

Das Songwriting ist gut durchdacht und offenbart auf dem gesamten Album keinen wirklich schwachen Track. Es gibt zwar nicht ausnahmslos nur Hits, doch ein Großteil der Stücke kann sich gut in die Gehörgänge spielen und dort auch Eindrücke Hinterlassen. Dabei fällt mir auf, dass DIABOLOS DUST mit zunehmender Spieldauer immer besser werden. "Ruins Of Mankind", "Creatures", "Defender", "In Vain" und das abschließende "Never Surrender" sind meine Favoriten, wobei besonders die beiden Letztgenannten reichliches Ohrwurmpotential haben und noch lange nach Albumende im Kopf rumspuken.

FAZIT: DIABOLOS DUST ist eine Underground-Band mit enorm viel Potential. Ich kann Heavy- und Thrash-Fans nur raten, in Hörproben auf der Web- oder Myspace-Seite reinzulauschen. "Ruins Of Mankind" ist ein gelungenes Album, und die Labelsuche sollte für die bayrische Truppe angesichts der Klasse bald ein Ende finden.
11 von 15 Punkten

Re-Release:
„,Ruins Of Mankind’ ist ein gelungenes Album, und die Labelsuche sollte für die bayrische Truppe angesichts der Klasse bald ein Ende finden“, schrieb Kollege Steffen in seiner Rezension zum damals noch in Eigenregie erschienenen Debüt der Thrash-Combo DIABOLOS DUST aus Landshut (verlinkt unter dieser Rezension).

Bei Massacre Records hat man nun diese Prophezeiung in die Tat umgesetzt; versehen mit einem neuem Cover wuchtet man „Ruins Of Mankind“ jetzt auf breiter Basis zu den Fans. Und die sollten – auch das wusste der geschätzt Kollege schon vor geraumer Zeit zu berichten – unbedingt einmal reinhören, zumindest, wenn man dem melodischen Thrash Metal nicht abgeneigt ist.

Sänger Jürgen Dachl growlt mal finster, eifert dann dem jungen James Hetfield nach, sorgt so für Abwechslung auf einer Scheibe, die ansonsten überwiegend im Midtempo verankert ist und trotz der eher modern tönenden Produktion Bands wie XENTRIX, TESTAMENT, MEGADETH oder natürlich auch METALLICA zitiert – also allesamt Bands, die bei aller traditionellen, metallischen Kompatibilität und thrashiger Grundausrichtung stets ein bombensicheres Händchen für Melodien hatten. Was man beispielsweise ganz besonders gut im Abschlusstrack „Never Surrender“ nachvollziehen kann.

Das FAZIT steht im Grunde genommen bereits am Anfang dieses Reviews. Wer oben genannte Bands mag, sollte „Ruins of Mankind“ mal genauer unter die Kopfhörer nehmen. Es gibt einiges zu entdecken.
10 von 15 Punkten.



My Revelations

DIABOLOS DUST bewegen sich in der Schnittmenge von Power und Thrash Metal. Die Bayern legen mit "Ruins Of Mankind" ihr erstes Langwerk vor, nachdem bereits ein 3-Track-Demo das Licht der Welt erblickt hat. Soundtechnisch ist die Eigenproduktion in Ordnung, wobei mir aber teilweise doch etwas die durchschlagende Kraft fehlt, was bei dieser Art von Musik aber auch mal durchgeht, wenn wir uns an die ersten Produktionen von METALLICA oder MEGADETH erinnern. Ja erinnern tut mich beispielsweise der Song "The Mirror" an diese Zeit. Einfaches Riff, cooler Refrain und ein eingängiger Songaufbau. Dieses Strukturmerkmal haben DIABOLOS DUST bei einigen Songs gut umsetzen können. So zählen "Defender", der abwechslungsreiche Titeltrack und das abschließende "Never Surrender" zu den Pluspunkten des Albums. Da stimmt die Power und auch die Übergänge wirken passend und nicht deplatziert. Mit "Blood Red Sky" steht zudem noch ein kleiner Hit auf der Scheibe, der ich abschließend bescheinigen kann, dass sie für einen Erstling absolut gut gelungen ist und ich gespannt auf weitere Alben der Band bin.
8 von 15 Punkten

Re-Release:
DIABOLOS DUST aus Landshut orgeln seit 2006 durch die Lande, um ihren traditionellen Thrash Metal an den Mann/die Frau zu bringen. Ihre CD "Ruins Of Mankind" veröffentlichten sie bereits im Jahre 2010 in Eigenregie. Dank Massacre Records wurde diese Scheibe nun mit anderem Cover erneut veröffentlicht. Die Songs auf dem Album gestalten sich eher simpel, wobei simpel nicht gleichzeitig schlecht heißen soll. Die Riffs sind eingängig, die Melodie Strukturen klar und der Gesang von Jürgen Dachl angenehm aggressiv. Positiv ist mir aufgefallen, dass die Songs zum Ende von "Ruins Of Mankind" immer stärker werden, und das abschließende "Never Surrender" echtes Ohrwurm Potential hat. Dass die Lieder im Allgemeinen auch mal kurz ins klassische Heavy Metal abdriften fällt dabei nicht weiter ins Gewicht. Sicherlich wird hier das Rad nicht neu erfunden, aber die Platte ist gutes Basis Material für weitere Veröffentlichungen. Auch die Laufzeit der CD ist mit mehr als 50 Minuten ordentlich.
Ich weiß schon nicht mehr, wie viele Thrash Platten ich in den letzten Monaten reviewt habe, aber DIABOLOS DUST gehört klar zu den besseren Veröffentlichungen in diesem Genre.
10 von 15 Punkten



Meine Wahl aus dem schier zum Zerbersten vollen Release–Ordner ist so gut wie immer spontan. Umso größer der Zufall und die Überraschung, dass ich über ein Release einer Band schreibe, die gerade mal 50 Kilometer von meiner Heimatstadt entfernt sind! Die Landshuter Heavy -Thrasher DIABOLOS DUST liefern uns ein ein Schwermetallpaket, dass es wahrlich in sich hat. Von der Power-Hymne bis zum Trash-Knüppler ist da alles dabei und lässt jedes metallene Herz höher schlagen. „Ruins Of Mankind“ startet voll auf die Zwölf: Wuchtige Gitarrenwände treffen druckvollen, aber unaufdringlichen Leadgesang und Shout-Chöre. Dann folgt ein Clean-Zwischenspiel, was mich unweigerlich an winterhuldigende Waldschrate denken lässt. Aber keine Gnade: Weiter geht’s mit „Fading To Grey“, einem gewichtigen Power-Bären; starke, einzigartige Leadriffs, coole Solo-Battles. Genauso der mächtige Stampfer „Blood Red Sky“, das durch prägnantem Refrain ohrwurmverursachende „Judgement Day“ und das kriechende „Creatures“ die zu zufriedenem Kopfnicken anregen. Bis jetzt nur gemächliche Midtempi, und der beherzte Thrasher fragt sich schon, wann´s denn jetzt endlich losgeht. Keine Angst, DIABOLOS DUST haben sich nur eingespielt. Kaum sind wir dann schon bei Song sechs, kann dann so richtig die Post abgehen. „Slave“ , „Defender“ und „The Mirror“ überzeugen mit ordentlichem Geknüpple und typisch melodisch-kraftvollen Refrains. Absoluter Trash-König des Albums ist unbestritten „In Vein“: Grooviger Anfang, absolut starker Refrain, der nach der 20sten Wiederholung nicht nervig wird. ANNIHILATOR und PANTERA können grüßen. Absolut symphatischer Mammutsong. Doch bevor wir überhaupt in den Genuss dieser coolen Nummer kommen, tut sich meinen Ohren noch etwas ganz anderes erwähnenswertes auf: Sänger Jürgen brummt in tiefsten Bassgesängen und macht damit „Out Of Time“ zu einer hörenswerten Power-Nummer. Schade: Das etwas gewollt klingende Gegrowle und Mädchengeheul hätte man sich sparen können. Aber Schwamm drüber! Mit ihrem Rausschmeißer „Never Surrender“ liefern DIABOLOS DUST nochmal ein Hymnen-Aufgebot, wie man´s von den Großen kennt. Druck, Speed, Dynamik: Noch einmal ein gnadenloses Gitarrenbattle (Dass die Band nur einen Gitarristen hat, vergessen wir mal ganz schnell!), bis man sich schließlich in den finalen Countdown steigert. Die Scheibe aus, der Metaller glücklich, was will man mehr?Meine wärmste Empfehlung für alle, die sich auf der Spannbreite zwischen IMMORTAL und BLIND GUARDIAN am wohlsten fühlen. Starkes Debüt.
8 von 10 Punkten



DIABOLOS DUST est un groupe de "Thrash Metal" qui vient de Bayern. Après avoir concocté deux démos, une première en 2007 « Reborn » et la seconde « Demo », ce groupe sort son premier album « Ruins of mankind » en 2010. Aujourd'hui, ces thrashers nous proposent de redécouvrir cet album sous le label "Massacre Records" avec une nouvelle pochette toute neuve. Impossible de vérifier si les morceaux sont toujours les mêmes, je n’ai malheureusement pas eu la chance d’écouter la première version 2010 à ce moment là. C’est donc sans apriori que je démarre l’écoute de cet opus composé de 11 titres.

Dès le premier morceau, « Ruins of mankind », le ton est donné. DIABOLOS DUST nous propose un thrash puissant, garnis d’une batterie enragée sous fond de guitares diaboliquement époustouflantes. Les compos sont travaillées, avec des riffs ravageurs. La voix de Jürgen Dachl peut faire penser à TESTAMENT, une voix puissante parfois « criarde » et la plupart du temps assez « chantée ». Ce leader possède une très bonne technique vocale, très old school. « Blood Red Sky » est au thrash ce qu'est un gâteau au chocolat pour un gosse de quatre ans ! Les riffs ont des intonations PANTERA tout en gardant l’identité du groupe, ce n’est donc pas simplement un copier coller. Les harmonies sont fabuleusement bien placées et maitrisées. Amateurs de "Thrash", ce titre est pour vous ! « Creatures » débute avec une basse très saturée, quasiment aussi omniprésente que les guitares. « Out Of Time » est une sorte de ballade. Le chanteur prend une voix très sombre, assez doom. Cependant cette interlude ne dure pas très longtemps, l’appel du headbang est trop puissant pour garder une attitude sage ! « In Vain » est une autre très bonne compo, très « dansante » et entrainante. Du bon vieux "Thrash old school" amené sur un plateau d’argent ! Les riffs sont fracassants, notre corps ne peut qu’être possédé avec une musique de cette qualité, le headbang est quasiment obligatoire ! « Never Surrender » est la dernière compo et celle-ci a plus tendance à tirer vers du "Heavy", mais ce n’est pas désagréable à trouver dans cet album, cela montre au contraire une autre facette de ce groupe décidément épatant. Les solos sont présents d’une manière à nous scotcher au siège, très souvent doublés pour une meilleure harmonie et une plus grande puissance.

DIABOLOS DUST est donc une grande révélation pour moi. Et j’insiste réellement sur le fait que si ce groupe vous est inconnu alors foncez pour aller l’écouter ! Ce groupe est très prometteur et à suivre de près. Les bons albums se font malheureusement de plus en plus rares, mais je dois dire que celui-ci a de quoi en étonner plus d’un. Certains n’aimeront peut-être pas le côté trop old school, mais DIABOLOS DUST a au moins le mérite de faire parti de ces groupes qui ne se cache pas lâchement derrière une grosse production afin de dissimuler ses lacunes, bien au contraire cet opus est sincère et concocté « thrashement » avec amour !
9 von 10 Punkten



DIABOLOS DUST’S debut album surfaced almost a year ago, three years after the band’s inception. However, it was difficult to find legions of fans and PR because it was an independent release. Now, a year later, DUST has found support with Massacre Records who are releasing their album with new artwork and a fresh outlook on Thrash Metal. From the sound of things, DIABOLOS DUST take more of the stripped down route of how Thrash is today; things are not played at ‘over the top’ speeds with harsh, barking vocals that try to imitate SLAYER or EXODUS. No… one could say that ‘Ruins Of Mankind’ is actually quite groovy and pleasant to listen to. Amongst chugging, buzzing guitars that sound almost more like Sludge Metal on a track like ‘Creatures’, there is lengthy, soulful storytelling vocals that mirror the 80s attitude of Metal with groups like DANZIG and JUDAS PRIEST. Since the vocals are almost more spoken word than singing, it makes the music seem even slower. Things pick up a bit more on ‘Blood Red Sky’, as the sound is even thicker, and therefore heavier, along with the vocals which bellow along, but with the heavier outlet, they tend to be a bit more obscured compared to the slower tracks and don’t stand out as much. ‘Out Of Time’ takes a different approach, focusing on more melodic guitar bits that are complex, but enjoyable to listen to as opposed to just riffs chugging along over and over. While the song does include lots of parts like this (this is, after all, DUST’S main music structure), the softer parts allow the vocals to shine through even more, and they sound especially potent during lengthy pauses of silence. Listeners will almost think they are hearing two different bands because the melodic opening is so much more different than the churning closer, which is closer of what fans will have heard earlier on the album so far. A track like ‘The Mirror’ focuses on the guitars with the vocals mostly performing on a clean level, achieving a ‘group vocal’ tone that is a bit deceiving since there is only one vocalist in the group. Oddly enough, it sounds a bit like MASTODON, or at least compared to their recent works like ‘The Hunter.’ ‘The Mirror’ is probably the heaviest track on the album as one can tell from the heavy, chugging rhythms overall from the guitars, bass, and drums which is different from the “slow ride” that most of the other tracks took fans on. However, those looking for the most intriguing solo would enjoy the epic that is on ‘Never Surrender’, which features some of the most complex work DIABOLOS DUST has done to date. Overall, some fans might consider this a bit “slow” for their tastes in Thrash, but fans of older, more rhythmic Metal will enjoy the gritty undertones this German-based band has to offer.
7,5 von 10 Punkten



Este es un disco que ya se editó en el 2010 de manera autoproducida y que ahora al firmar el grupo con Massacre Records, vuelve a salir. Diabolos Dust es un grupo alemán que debuta con este disco un y cuya música se mueve dentro del thrash y speed metal de la vieja escuela. Suena muy similares a los primeros Destruction, y en la música se siente la manera en que los alemanes se han enfrentado al thrash metal desde sus inicios.

Es un disco sin baladas que durante todo el tiempo nos mantiene atentos por la gran variedad de riffs y cambios de ritmo dentro de la más clásica escuela thrashica. La grabación suena moderna, pero a pesar de su claridad nos pierde la esencia de aquel sonido que a principios de los 80 nos impactara.

En general, todos los temas suenan similares, muy buenos si los escuchamos uno por uno, pero que al escuchar el disco su totalidad, con más de 50 minutos de duración, se torna un poco largos. Tampoco hay una canción que destaque por encima de las otras, ni porque sea mejor ni porque sea peor.

Aún así, nos gustaría destacar detalles como la introducción de “Blood red sky”, las líneas de bajo en “Ruins of mankind” y “Creatures”, y la introducción de “Out of time” donde el vocalista Jurgen comienza a cantar con un tono más grave, para variarlo al estilo vocal muy similar al de Paradise Lost de los tiempos de Icon.

La portada del disco estuvo a cargo de Artwars Mediadesign (Kreator, Dismember, Sinister, Supreme Pain). Al entrar en Massacre, han variado la carátula original y han puesto una que a su consideración refleja mucho más el contenido musical del interior.

Definitivamente, es un disco que si bien es algo excesivo en cuanto al tiempo, hará las delicias de los amantes del thrash ochentero. Si comenzáramos a escucharlo sin conocer el año de edición del mismo, pudiéramos ubicar su música en los mismos años del Mad Butcher de Destruction o Persecution mania de Sodom.



“Ruins Of Mankind”, das erste Lebenszeichen der 2006 gegründeten Thrasher aus Landshut, erschien bereits im Jahr 2010 mit wirklich abartig schlechtem Coverartwork, aber durchaus passablen, melodischen und Bay-Area angehauchten Thrash Metal als Eigenproduktion. Jetzt kümmern sich Massacre Records um die Jungs und legen den 11-Tracker mit anderem, aber auch nicht wirklich besserem Cover neu auf, mal schauen…

Was sofort auffällt, DIABOLOS DUST haben mit modernen Einflüssen genau null am Hut, Gut so, wer will schon auf einer Thrash Metal Scheibe moderne Strömungen vernehmen? Gefallen tun auch die immer wieder spürbar eingebauten traditionellen Metal Elemente, dazu gesellt sich noch der halb gesungene, halb gesprochene Gesang von Jürgen Dachl, der angenehm ins Ohr flutscht. Sicher, DIABOLOS DUST sind jetzt nicht die Hoflieferanten vor dem Thrashmetallischem Herrgott, aber sie wissen wie man gekonnt die Bay Area mit Traditionsreichtum kreuzt und gefallen mit ihrem Rifforientierten, meist hoch melodischen Songs.

DIABOLOS DUST haben enormes Potential, dieses hochmelodische Thrashgebräu haben die Jungs schon ganz gut drauf, der balladeske Teil in „Out Of Time“ ist auch von peinlichem Kitsch weit entfernt, hie und da müssen natürlich noch ein paar Schrauben angezogen und dem Motor ein Ölwechsel spendiert werden. Vielleicht sollte auch mal ein Coverartwork am Start sein, bei dem nicht gleich die Augen zu tränen beginnen, dann sollte die Zukunft des Quartetts ganz gut aussehen.
3 von 5 Punkten



„Ruins Of Mankind“ ist keine Neuerscheinung, so viel gleich vorweg. Es handelt sich um eine Neuauflage der bereits letztes Jahr erschienenen Platte. Das Debüt der deutschen Thrash Metaller konnte in der ersten Auflage bereits für einige Aufregung sorgen, was zu einem Plattendeal mit Massacre Records führte. Diese legen jetzt das Album neu auf.

Die Band hat es sich zum Ziel gemacht im Brei der unzähligen Thrash Metal Gruppen einen einzigartigen und wieder erkennbaren Sound und Stil zu erschaffen. Ob das gelungen ist, das kann man schlecht sagen. Auffällig ist die Scheibe jedenfalls. Besonders ins Augenmerk sticht das Songwriting der Combo. Völlig untypisch für eine eigentliche Thrashkapelle kombinieren Diabolos Dust vielerlei Stile. Das geht soweit, das inmitten ihrer recht speedigen Songs balladeske Elemente verbaut werden. Dadurch ändert sich der Charakter des Songs grundlegend. Dafür schlägt der Hammer um so stärker wieder zu, als es in die gewohnte Thrash-Metal-Rhythmik zurückgeht. Die Band tummelt sich oft an den Genregrenzen und scheut auch nicht davor zurück, ab und an darüber zu springen. Das klingt jetzt alles recht gut. Ist es auch. Eines kann man der Gruppe sicherlich nicht vorwerfen, und das wäre Langeweile.

Damit ist aber längst nicht alles gesagt. Untereinander ähneln sich die Lieder nämlich trotzdem. Es entsteht zwar keine Langeweile, weil die Gesamtstruktur recht ungewöhnlich ist, allerdings wird es auch nach mehrmaligem Durchhören der CD noch recht schwierig sein, die einzelnen Songs auseinander zu halten. Einige Ausnahmen wie der Titelsong oder „Never Surrender“ bestätigen die Regel. Es ist eine verzwickte Situation, in der sich Diabolos Dust befinden. Auf Dauer wird es kaum möglich sein, nicht aus dem eigenen Stil auszubrechen oder diesen zumindest erheblich zu erweitern. Auf „Ruins Of Mankind“ hält sich diese Problematik noch dezent im Hintergrund und grinst schon einmal verdächtig.

Eines ist aber logischerweise auch ein Fazit aus dieser Beständigkeit: die Scheibe polarisiert. Entweder man mag das Album oder eben nicht. Um eine Entscheidung zu fällen genügt es eigentlich, ein Lied aufmerksam zu hören. Gefällt dieses, so kann man das Album getrost einpacken. Einen richtigen Ausreißer haben die Künstler dann doch noch ganz zuletzt auf den Rundling gepackt. Das rockige „Never Surrender“ fällt komplett aus dem restlichen Rahmen und sorgt dadurch für eine ungemeine Auflockerung der Scheibe.

Für ein Debüt haben Diabolos Dust hier eine richtig ordentliche Arbeit abgeliefert. Man merkt, dass die Musiker ihr Handwerk beherrschen und dass Songwriting für die Bandmitglieder nicht nur irgend ein Wort ist. „Ruins Of Mankind“ ist ein schön und mit viel Schmuckwerk ausgearbeitetes Album, dass es Wert ist, angehört zu werden. Und damit sollten sich nicht nur die Thrasher angesprochen fühlen. Auch Fans des raueren Heavy Metal dürften Gefallen an dem Silberling finden.
7,5 von 10 Punkten



Landshut ist bekannt für geschichtliche Ereignisse. Allerdings handelt es sich dabei nicht nur um ein Flugzeug, sondern auch um einen Ort. Eben dieser Ort war 2006 der Ausgangspunkt für die Gründung einer Thrash Band, die 2010 ihr erstes Album veröffentlichte. Damals mit abgrundtief schlechtem Cover-Artwork. Nun wurden die Landshuter von niemand geringerem als Massacre Records unter die Fittiche genommen. Mit diesem starken Namen im Rücken, rereleasen die Jungs ihre Scheibe nun mit einem etwas besseren Artwork und einer Menge neuer Hoffnung.

Schon mit dem ersten Song wird der Albumtitel zum Besten gegeben. Ruins Of Mankind drückt mit Urgewalt der klassischen Thrash-Schule ins Ohr. Halb gesprochen - halb gesungen gehen die Vocals von Jürgen ins Blut. Ordentlich Druck und Feuer nutzen die Landshuter ebenfalls aus, was sie mir direkt sympatisch macht.

Natürlich würde ich die Band jetzt nicht als Könige oder Grafen bezeichnen, aber immerhin steuern sie gut auf den Titel des Freiherren zu, was sich immer noch gut sehen lassen kann.

Die Instrumente treiben den Hörer, genau so wie es von Thrash Metal erwartet wird. Der dazu sehr passend gemischte Gesang unterstreicht die Wirkung auf die Hörer noch einmal ordentlich.

Den Riff von Blood Red Sky werde ich sicherlich in den nächsten Wochen nicht mehr los. Genau so soll es sein.

Fazit: Eine grundsolide Leistung aus dem Hintergrund. Natürlich noch ausbaufähig, aber mit dem Grundgerüst werden wir sicherlich noch von Diabolos Dust hören. Nur etwas Feinjustierung und eine Hymne fehlen. Dann ist der Run der Landshuter nicht mehr aufzuhalten.
7 von 10 Punkten



Heute habe ich das Vergnügen, eine Band zu besprechen, die sich im Thrash Metal zu Hause fühlt und hier mit Ruins Of Mankind ihr Labeldebüt vorlegt. 2006 gegründet, wurde von Anfang an der Anspruch erhoben, einen eigenen Sound zu kreieren und keinesfalls andere Bands bloß nachzuahmen. Ob es den Jungs gelungen ist?

Das vorliegende Album ist – richtig – das Debütalbum, dass jedoch anlässlich der Vertragsunterzeichnung bei Massacre neu aufgenommen wurde und ursprünglich bereits 2009 erschienen ist. Man kann also davon ausgehen, dass die Produktion deutlich verbessert wurde und dass die Band natürlich weitaus tighter agieren wird als vor 2 Jahren. Konsequenterweise erwächst daraus für mich, als großen Freund der Thrash-Kunst, eine gesteigerte Erwartungshaltung, da die Songs teilweise 5 Jahre alt sein dürften und dementsprechend kompetent gezockt werden. Ich lasse mich überraschen und drücke auf Play...

...und starte mit „Ruins Of Mankind“ durch. Coole Bassläufe, geile Gitarrenriffs; es geht bereits ordentlich los. Der Drummer beherrscht sein Handwerk und treibt den Song voran, das Organ des Sängers erinnert mich an die Anfänge des Thrash – und die oldschoolige und dennoch druckvolle Produktion weiß zu gefallen – plötzlich ein Break, akustische Gitarren erklingen, doch der Hörer wird gleich darauf mit Doublebass und Gitarrengewitter zurück in den Song geholt; erstaunlich dabei: der relativ lange Instrumentalteil, der völlig auf ein Solo verzichtet und dennoch nicht wie ein Selbstzweck wirkt. Geil! „Fading To Grey“ beginnt etwas langsamer und fühlt sich vom Stil „moderner“ an, die Bassdrum wird beständig, aber nie hektisch durchgetreten, manche Rhythmusparts wirken gar ein bisschen progressiv – der Übergang in der Mitte des Tracks verstärkt den technischen Anspruch noch weiter, dann gibt es die ersten Soli zu hören, die teilweise gegeneinander, teilweise in Harmonien miteinander spielen, später kommt wieder ein Instrumentalfill, und der Song geht seinem Ende entgegen.

Mit „Blood Red Sky“ geht es im Mid-Tempo weiter, knochentrockenes und dennoch beinhartes Riffing trifft auf einen hochvariablen Sänger, der sein Können in gleich drei Gesangsstilen beweist; die Varianz innerhalb des Themas ist bei diesem Track erstaunlich gering, aber dennoch überaus gelungen. „Judgement Day“ ist bester old-school Thrash, der mich mit einer gutklassigen Gitarrenleistung überzeugen kann, im Mittelteil wird es technisch anspruchsvoller, im Großen und Ganzen straight und gut, trotz der progressiv anmutenden Spielereien, die immer wieder auftauchen.

Die „Creatures“ bewegen sich doomig und mit röhrendem Bass auf uns zu und vereinen sich zu einem wahren Groove-Monster, quasi ein Bastard aus Doom und Thrash und saumäßig gut! Das Solo ist eins der besten, dass ich je gehört habe und gibt die Stimmung des Songs perfekt wieder. Der langsame Anfang von „Slave“ täuscht, hier haben wir es mit einem flotten Song zu tun, der im Tempo immer wieder changiert und dem Bass viel Raum zur Entfaltung gibt. Zwischendrin gibt es einige coole Riffs zu entdecken. Gelungen!

Wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege, kommt mit „Out Of Time“ die erste echte Ballade des Albums auf uns zu, doch ein wenig später sehe ich in meiner Vermutung alles andere als bestätigt, vielmehr haben wir es hier mit einem enorm abwechslungsreichen Stück Musik zu tun, welches aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und durch das treibende Schlagzeug ordentlich Druck aufbaut. Gleichzeitig können wir die Growling-Künste des Vokalisten bewundern – nur das Sample mit der schluchzenden Frauenstimme hätte man getrost weglassen können; ansonsten aber mit einer besten Tracks des Albums! Und erfrischend zu hören, wie natürlich die Drums produziert wurden. „Defender“ verfügt über diverse bravourös gespielte Kaskadenriffs, die jedoch gleichzeitig eine gewisse Sperrigkeit aufbauen und somit den Fluss des Songs etwas behindern; die aufgelockerten Parts, die immer wieder eingestreut werden, bauen die Sperren aber spürbar ab und geben Energie für die galoppierende Bassdrum frei – nicht der beste Track des Albums, aber definitiv einer der interessantesten.

„In Vain“ ist quasi Kontrastprogramm zum vorhergehenden Track und folgerichtig ein sehr grooviger Song, der sich nicht allzu viel aus technischen Kabinettstückchen macht – damit wir uns richtig verstehen: Es gibt immer noch mehr als genug Spots, wo das Können der Musiker aufblitzt. Die zweite Hälfte wird mit einer Groove-Steigerung eingeleitet, danach geht es wie gewohnt bis zum Schluss weiter. „The Mirror“ erinnert mit seinem Gitarrenlauf schon ein bisschen an Speed-Metal, die Klassik-Anleihen in der Riff-Struktur sind deutlich auszumachen; dennoch wird das Thrash-Grundgerüst beibehalten, der Chorus wird durch einen coole Tempovariation unterlegt, abgesehen davon wird die Bassdrum konsequent durchgetreten. Mit „Never Surrender“ kommt bereits der letzte Track um die Ecke, der sich am besten eigentlich als „Iron Maiden auf Thrash“ charakterisieren lässt und entsprechend einen unheimlichen Ohrwurm-Appeal hat und zudem ein schönes Solo bietet, welches trotz seiner enormen Länge nicht langweilig wird. Ein gelungener Abschluss und bestimmt schon jetzt fester Programmpunkt als letzter Song des Abends!

Ich bin in meiner Erwartungshaltung keineswegs enttäuscht worden und attestiere Diabolos Dust hiermit, einen eigenen Stil für sich gesucht und gefunden zu haben! Lediglich ein paar Kleinigkeiten sind mir aufgefallen, wie kleinere, kaum auffallende Spielfehler, manch ungelenker Übergang, aber: Zusammen mit der saucoolen, natürlichen, erdigen Produktion und dem individuellen Können jedes einzelnen Musikers ergibt sich daraus ein unwiderstehlicher Charme, den ich so schon lange nicht mehr bei einer Band empfunden habe, und kann förmlich die Begeisterung der Jungs für die Materie körperlich spüren. Größere Kritikpunkte gibt es keine, außer natürlich, dass die Qualität der Songs nicht durchgehend perfekt war, was ich aber von einer Band, die in dieser Form erst fünf Jahre zusammen spielt, auch gar nicht erwarte oder verlange.

Fazit:

Mit Diabolos Dust haben Massacre Records einen Roh-Diamanten aus dem Underground ausgegraben, der nur noch ein wenig Schliff braucht und ansonsten, meiner bescheidenen Meinung nach, neben The Very End als nächste große Hoffnung der neuen German-Thrash-Generation gelten muss und die Chance hat, sich in einer ganz eigenen Nische zu etablieren und in dieser zu einer großartigen Band reifen kann und sicherlich auch reifen wird. Für das enorm hohe Niveau des Debüts vergebe ich ein verdammt gutes, auf der Schwelle zur Bestnote stehendes XL.
XL von XXL


Live-Reviews


Live-Review auf Metal Underground Webzine

Im Pfarrkirchner Bogaloo finden des Öfteren Metalkonzerte statt. So spielten in der Vergangenheit bereits Größen wie Agnostic Front (NY Hardore), Napalm Death und Haemorrhage.Manchmal glaubt man, das Bogaloo würde aus allen Nähten platzen. Doch am Freitag, den 28.Oktober 2011 herrschte noch reichlich Platz. Warum dieses Mal wenig Leute vor Ort waren? Eventuell weil das Programm nicht so wirklich zusammenpasste.Den Abend eröffneten Diabolos Dust. Welche aktuell ihr Release via Massacre Records feierten. Jürgen und seine Jungs zeigten, warum sie diesen Majordeal an Land zogen und spielten zwar vor relativ wenig Publikum, dennoch waren sie der Hauptgrund, weshalb die meisten Leute hierher kamen. Freunde und Bekannte waren hier, um mit der Band Party zu machen. Folgende Tracks wurden von den Power/Thrashern zum Besten gegeben:

01. Fading To Grey
02. The Mirror
03. Grace Of Creation
04. Slave
05. Blood Red Sky
06. Never Surrender
07. Clouds Of Malice
08. Judgement Day

Ihr Werk mit dem Titel Ruins Of Mankind bekommt ihr im gutsortierten Fachhandel. Einen Bericht über die Scheiblette gibt es von unserem Robert schon seit längerm an dieser Stelle online

 


Live-Review auf The Pit

Diabolos Dust live beim Metalfest Austria 2011

Die Bayern von Diabolos Dust sind keine Unbekannten auf dem Metalfest. Nachdem die Band auch im Jahr 2010 schon in Mining auftrat, wiederholen sie heuer ihren Gig im schönen Oberösterreich. Mit ihrer stark energiegeladenen Musik ziehen sie das etwas geschwächte Publikum in ihren Bann. Die Jungs, die sich nicht so recht in eine Schublade pressen lassen wollen, haben ihre eigene Art von Metal mitgebracht, die den geneigten Hörern nun unerbittlich um die Ohren geblasen wird. Von Death Metal über Metalcore bis zu klassischen Elementen ist eigentlich in der Musik von Diabolos Dust alles vertreten, was das Herz begehrt. Die Songs sind gut ausgearbeitet und präsentieren sich als äußerst kurzweilig. Die Band, allen voran Frontmann Jürgen Dachl, strotzt nur so vor Spielfreude und man merkt den Musikern ihre langjährige Erfahrung in der Szene an. Diese Spielfreude schlägt sich auch auf den Zuhörern nieder, die sich freuen, eine so engagierte Band zu erleben. In einer Zeit, in der Trends immer schneller wechseln, ist eine sich selbst so treue Band ein wahres Kleinod.

 


Live-Review bei Metal im Blut

Diabolos Dust live im Heavy Duty 4.9.'10


Am 4.9.2010 hatten wir mal wieder ein schönes Highlight im Heavy Duty zu Gast. Diabolos Dust aus Landshut präsentierten uns ihre Version von Thrash Metal wie man ihn nur selten hört. Basierend auf Old School, so ala 80‘er, mit viel modernem Engagement, Heavy Einlagen die sich sehr gut einfügten und ein hervorragendes instrumentales Können. Selbst der Wirt der Lokation war verzügt diese Leute hier zu hören.
Leider ging die Setliste, die ich mir zum Abschluss des Konzertes besorgt hatte, in der Waschmaschine in einen auflösenden Zustand über, so das diese nicht mehr zu gebrauchen war. So muss ich jetzt einiges aus dem Kopf bearbeiten.
Begonnen hat es gleich richtig. Mal dem geneigtem Zuhörer gleich die richtigen Takte vor die Birne knallen. Und schon begann mein Schädel zu zucken. Und es wurde immer besser. Vor allem kamen immer Gäste vor die Stage. Da blieb fast kein Kopf fest sitzen.
Mir als Altmetall, viel es nicht schwer die alten Melodien raus zu Hören, schön des es wirklich noch Bands gibt die auch dem alten Rhythmus frönen und ihn meisterlich mit modernen Mitteln verbinden können. Titel wie „Fading To Gray“, „Blood Red Sky“ oder „Judgement Day“ sind der absolute Bringer auf solchen Konzerten. Alle drei auch auf ihrem Erstlingswerk „Ruins Of Mankind“ zu hören.
Wunderbar wie mit den Instrumenten dort vorne umgegangen wurde. Egal welches man sich gerade aussuchte um ihm etwas besser zu zuhören, es war immer ein Genuss. Der Frontmann sang im Stile eines gewissen Heatfield aus San Francisco, aber ohne ihn komplett zu imitieren. Immer wurde auch darauf bedacht das man eigene Musik machte. Wenn man sich als band entschließt einen bestimmte Musikstil zu zuwenden, gehört es unweigerlich dazu, das sich gewisse Einflüsse einschleichen. Aber dieser Stil ist nun mal den 80‘ern geschuldet. Und das ist auch gut so.
Von mir und auch allen anderen Besuchern gab es alle Daumen hoch für eine hervorragende Darbietung, auch wenn ich hinterher fast taub raus ging...


Live-Review auf www.woidmen.de, die Woidleid bringens mit einem Satz auf den Punkt:

BANDMARATHON
28.11.2009, Stadthalle Deggendorf

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22.00 Uhr: DIABOLOS DUST, Woidmen-User zehrair mit seinen Duuuuusts, was will man mehr sagen? Brachiale Riffs und die enorme Bühnenpräsenz von ihnen beeindruckte!!!

...


Live-Review gefunden bei BB-Events

Diabolos Dust aus Landshut sieht man an, das sie keine Jungspunde mehr sind und schon ein paar Jährchen mehr Mucke zocken. Classic Metal steht auf dem Programm. Aber kein Eunuchengesang (darf nur der König der Diamanten), sondern eine kraftvolle und sehr variable Stimme. Der riesige Frontmann hatte die Meute im Griff und überhaupt waren alle in Bewegung. Die Band durfte sogar mal mit "Paul Di'Anno" die Bühne teilen. Ihr 80er Sound kam sehr gut an und ich finde das zwischen den härteren Stilen erfrischend. Mitunter kamen mir Pantera zu "Cowboys From Hell" Zeiten in den Sinn. Power Metal der härteren, dreckigeren Art. Der Song "Never Surrender" hatte sogar Hitpotential! Geil!


Live-Review auf www.medazzarock.ch

DIABOLOS DUST
Low Down
27.02.2009, Poschinger Villa, D-Landshut

Das schöne an kleineren Veranstaltungen ist, man muss nicht ewig bei Eiseskälte warten. Es reicht, wenn man kurz vor Show-Beginn da ist und man bekommt immer noch einen guten Platz!

Eigentlich waren drei Bands für diesen Abend geplant, aber irgend etwas ist im Vorfeld schief gelaufen und so gab’s eben nur zwei Bands zu sehen: LOW DOWN aus Passau und DIABOLUS DUST aus Landshut. Lokal-Helden, mal wieder J

So gegen halb zehn, so genau geht’s ja bei kleineren Dingern nicht, legten LOW DOWN aus Passau los. Und die Leute, die noch draussen beim Rauchen standen, eilten alle in den Saal, als sie die ersten Töne von „Don’t Blame Me“ hörten. So richtig proppenvoll war es leider nicht, aber die, die da waren, hatten Spaß! LOW DOWN beschreiben ihren Stil selbst so: Dark Melodic Death Thrash Rock’N’Roll… ja… das beschreibt das ganze schön und mir bleibt nicht mehr viel zu sagen! (ihr könnt auch gerne mal reinhören auf (www.myspace.com/bandlowdown) Sie spielten sich also die Finger wund und den Arsch ab und präsentierten uns ihre selbstgeschriebenen Songs, wie z. B. „My Sweet Revange“, oder „Uprising“ oder auch“ Golden Graves“. Ganz cool war der absolut neue Song! So einen brandaktuellen, neugeborenen Song gibt’s nicht alle Tage auf die Ohren! Aufgepasst, der Song war so neu, da gab’s noch nicht mal nen Text dazu mit dem sinnigen Titel „New One“. Trotzdem gaben LOW DOWN ihn zum Besten und hörte sich gar nicht mal so schlecht an. Etwas gewöhnungsbedürftig, da ja ohne Vocals, aber die kommen ja noch dazu - irgendwann, vielleicht, eventuell, wenn man mal Zeit hat. Zugabe war dann der ACDC-Klassiker „Dirty Deeds“ – Yeah!

Umbaupause, Raucherpause, wie auch immer. Ging rucki zucki und schon stand DIABOLOS DUST aus Landshut auf der Bühne, mit dem imposanten Frontmann Jürgen. Einem Bär von einem Mann, der Gott sei Dank nicht an der Decke anschlug (ich hatte da des Öfteren so meine Bedenken, was die Scheinwerfer anging, aber ist ja gut gegangen). Wieder trudelten die Leute erst nach den ersten Tönen des Openers „Fading To Grey“ wieder in den Saal, der sich aber mit der Zeit doch noch ganz schön gefüllt hatte. Danach folgte „Blood Red Sky“ und der Song „Never Surrender“ ist ein Ohrwurm, der mir seit diesem Abend nicht mehr aus dem Kopf will. Der hat Hitqualität! DIABOLUS DUST spielen klassischen Metal, sind auch selber keine Jungspunde mehr und wie unsereins mit dem Metal der 80er aufgewachsen und verwachsen. Klingen aber nicht wie ein billiger Abklatsch von irgendeiner anderen Band. (www.myspace.com/diabolosdustmetal)

Das Publikum hatte auf alle Fälle Spaß. Es wurde geheadbanged, getanzt und… was man eben so auf einem Konzert macht. Auch die Mannen von DIABOLOS DUST spielten, was das Zeug gab und rissen sich den Arsch für uns auf. Auch animierte Jürgen das Publikum immer wieder zum Mitmachen. Kleinere Locations haben den Vorteil, dass man manchmal auch im direkten Kontakt mit den Musikern sein kann, was ab und an sehr witzig wird!

Da DIABOLUS DUST die Headliner dieses Abends waren, ließ man sie natürlich auch nicht einfach so von der Bühne gehen. Als Zugabe hörten wir „Judgement Day“ und ganz zum Ende spielten sie noch mal „Never Surrender“… und der Ohrwurm frass sich weiter in meine Gehörgänge.

Und so ging ein netter kleiner Konzert-Abend zu Ende. Schade eigentlich, es gibt so viele gute Bands, die ohne Label sind. Ich hab schon Bands auf größeren Bühnen gesehen, die nicht das an Power, Dynamik und Sympathie rüber brachten wie diese beiden Bands! Weiter so Jungs!!!
(Melanie)


Review zum Demo 2008 auf www.metal-underground.at.vu

Band: Diabolos Dust
Titel: Demo
Label: Eigenproduktion

Recht schnell, still und heimlich löste sich die Formation Flood of Ages auf. Jürgen Dachl der Fronter dieser Truppe stand vor einem Scherbenhaufen und war in den letzten Monaten nicht untätig und hat sich mit Thoni Lini (guit), Stefan Fesser (drums) und Roland Zehrer (bass) verstärkt und zusammen hat man nun Diabolos Dust aus der Asche des Höllenfeuers gehoben. Nun gut die Truppe selbst exsistiert ja bereits seit 2006 wenn man es genau nimmt. Drei brandneue Tracks hat man nun als Demo für die Metalwelt parat und selbige sind ein recht raues und eisiges Kraftfutter. Was hat nun den Jürgen und seine neue Truppe geprägt, die Zusammenarbeit mit Günther Maier ist sicher an ihm nicht ganz spurlos vorüber gegangen und auch etliche härtere Parallelen zu seiner ehemaligen Band sind auszumachen.

„Judgement Day" ist Track Nummer Uno und gleich hier beweist die Truppe viel Potential. Melodische Elemente treffen immer wieder auf raue, härtere Trademarks und endlich kann Jürgen das raus lassen was er am besten kann. Nämlich die härtere Sau, denn er brüllt herrlich rau und dennoch beweist er auch das er viele klare und besonnenere Passagen bestens meistert und sich in den letzten Monaten gesanglich weiterentwickelt hat. Den melodischen Teil liefert hier vor allem der Seitenhexer der uns so manchen leckeren Riffhappen vor den Latz knallt, bevor der Fronthüne durch sein Brüllen alles wieder in eine recht raue, harte Ecke katapultiert. „Fadin to Grey" startet mit einem sehr old schooligen Riff, doch gleich im Anschluss brettert die Truppe etwas besonnener. Deutlich mehrere melancholische Elemente dominieren den Anfang, bevor es die Bayern wieder etwas flotter und härter anpacken. Auch bei den Gesangspassagen besinnt sich Jürgen deutlich mehr auf klarere Trademarks. Genau bei diesen verleit er mir bei den melancholischen Parts eine Gänsehaut, welche er mit dem anschließenden Gebrüll nur noch mehr steigert. Zwar sind etliche Eckpfeiler zum alten Brötchengeber vorhanden, doch von denen merkt man nur ganz dezent etwas, denn die progressiven Trademarks hat man nicht mit an Bord genommen. Dadurch ist alles auch etwas leichter, verdaulicher geworden. Auch der zugelegte Härtegrad spielt bei Diabolos Dust eine sehr große und wesentliche Rolle und diesen lässt man auch munter immer wieder die dominante Rolle spielen. „Blood Red Sky" ist auch schon leider der letzte Track im Bunde. Erdiges Riffing zu Beginn, welches in einen sehr schleppenden, doomigen Bereich übergeht. Zwar stampft man im Anschluss wesentlich mehr, doch nach der Eröffnung die erst nach und nach startet tritt man dem geneigten Fan wieder gehörig in den Allerwertesten. Auch die diabolischen Gesangsverzerrungen sind eine Wucht und ein weiteres mal zeigt uns Herr Dachl das er ein super Shouter ist, der mit seinem wechselnden Organ die Ohren durchputzt. Kann man nur hoffen dass es bald mal ein längeres Album von der neuen Truppe geben wird. Allemal haben es sich Jürgen und seine Jungs verdient, denn ihre Arbeit hat sich ausgezahlt und man hat ein sehr gutes Demo abgeliefert das nichts für Weicheier ist.

Fazit: Diabolos Dust sind für jene denen stupider Power Metal zu langweilig oder zu weich ist. Harter rauer und dreckiger Power Metal wird hier in bester Manier zelebriert der nichts übrig lässt. Ein anspielen sollte man sich auf MySpace der Jungs nicht entgehen lassen.